Digitalen Arbeitsplatz erfolgreich einführen und nutzen

Der ‚Digital Workplace‘ erweist sich in einer Zeit in der Arbeit orts- und zeitunabhängig wird, als zentraler Bestandteil einer mobilen und flexibleren Arbeitswelt. Herkömmliche Standards wie geregelte Arbeitszeiten, feste Schreibtische oder vorgeschriebene Arbeitsvorgänge werden somit aufgehoben. Wie Deloitte aufweist betrifft dies vor allem die Zusammenarbeit, denn „employees are communicating and collaborating in unprecedented ways“. 

„Employees are communicating and collaborating in unprecedented ways“

Anstelle der bisherigen Standards können Mitarbeiter nun ergebnisorientiert zu Hause oder im kreativen smartOffice mittels digitaler Tools deutlich flexibler arbeiten. Hierzu gehört in Zukunft ebenfalls die sich entwickelnde Robotertechnik und künstliche Intelligenz, wodurch weitere Prozesse automatisiert und vereinfacht werden können. 

Die Gesamtdynamik haben wir mobilen Technologien zu verdanken. Wobei die Möglichkeit ständig digital verbunden zu sein, auch die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen lässt. Um eine verbesserte Work-life-Balance als Vorteil aus dem digitalen Wandel ziehen zu können, gilt es diese Balance somit möglichst zu kontrollieren.

Welche Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen?

Im Gegenzug können Mitarbeiter hierdurch selbstbestimmt ihrem eigenen Arbeitsrhythmus folgen. Voraussetzung hierfür ist, dass ihr Unternehmen Informationen und Prozesse ebenso wie eine ortsunabhängige „zentrale Plattformen statt zahlreiche Insellösungen“ (Jane McConnell, 2011) bereitstellt. Nur so können weitere Vorteile wie die Automatisierung von Workflows und die Verbesserung des Wissensaustauschs ermöglicht werden. Denn ein digitaler Arbeitsplatz bedeutet neben Kommunikation auch Integration, weshalb der Prozess hin zum digitalen Arbeitsplatz in großen Unternehmen teilweise nur schleppend voran geht. 

Nichts desto trotz treiben Unternehmen den Wandel aktiv voran. Nach den Ergebnissen der IDG Research Services Studie zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft, zielen diese vor allem auf eine erhöhte Agilität, Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität bei gleichzeitiger Verbesserung der Kommunikation ab.

Es zeigt sich, dass der digitale Arbeitsplatz nur durch eine Anpassung von IT und Mensch gewährleistet werden kann. Denn neben dem neuen Verständnis von Arbeit, bildet die Zusammenarbeit von Systemen und die Zusammenarbeit von Menschen noch immer die gewinnbringende Basis.

Quellen:

Mandy Rebbelmund
mandy@scedule.com

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